Hebräisch-Lernen wie ein echter Israeli
Eine Familientradition des Hebräisch-Unterrichts
Yariv und Boaz Bin Nun sind die Enkel von Aharon Rosen - des Bestseller-Autoren hebräischer Sprachbücher und einer der Begründer hebräischen Sprachunterrichts für Ausländer, der in den frühen Tagen des Staates Israel zu unterrichten begann.
Als ungarischer Einwanderer entdeckte Rosen in sich den Wunsch, anderen erwachsenen Zuwanderern nach Israel dabei zu helfen, Hebräisch zu lernen. Durch sein Verständnis und seine Wärme erntete er schnell die Gunst und Dankbarkeit vieler Schüler, denen er seine Liebe zu Israel vermitteln konnte. Er machte zahlreiche Lehrerfahrungen und entwickelte ein mehrstufiges System, das ideal für den Sprachunterricht Erwachsener ist. Das Außenministerium bestellte seine viel verkaufte Serie an Sprachbüchern mit dem Titel "Tausend hebräische Worte".
Technik und Wiedergeburt des modernen Hebräisch
In den späten 1960ern verwendete Rosen das Radio als modernste Technik dieser Zeit, um den eisernen Vorhang zu überwinden und russische Juden mit seinen Hebräisch-Stunden zu erreichen. Mit Verbreitung des Fernsehens begann er mit der Ausstrahlung einer wöchentlichen Lektion in landesweiter Ausstrahlung in den ganzen Vereinigten Staaten von Amerika. Boaz und Yariv erkannten dann als erste die Möglichkeiten, die das Internet zur Vermittlung des Hebräischen bietet.
Yariv und Boaz waren von der Geschichte ihres Großvaters und der vielfachen Bewunderung, die ihm entgegen schlug, beseelt und inspiriert.
Ein lebendiger Traum, eine lebendige Sprache
Die Technik stellte anfänglich ein Hindernis für die Brüder da, genauso, wie es auch ihrem Großvater ergangen war. Breitband war in Israel noch nicht verfügbar. Das Internet war zu langsam für interaktive Übungsstunden in Echtzeitübertragung. Nur die Begeisterung und der Optimismus hielt die Vision der Brüder Yariv and Boaz am Leben.
Im Jahr 2000 stellten die Brüder eTeacher ins Netz. Die ersten Jahre bedeuteten harte Arbeit. Die Menschen standen der Vorstellung, über das Internet zu lernen, eher skeptisch gegenüber.
Im Jahr 2002 erteilte das Außenministerium dem Unternehmen den Auftrag, die weltweit erste Online-Schule für Hebräisch zu gründen. Damit konnten die Kinder der Angestellten endlich richtig Hebräisch lesen, schreiben und sprechen lernen, obwohl sie weit weg vom Heimatland aufwuchsen und von Land zu Land weiter zogen.
Dies entwickelte sich dann zu eTeacher weiter, dessen enormer Erfolg mehr als bewiesen hat, dass es möglich ist, eine Sprache online zu lernen. In der Tat ist diese Methode für eine Vielzahl von Schülern einfach ideal und passt sich unterschiedlichen Lebensformen, Zeitplänen und Hintergründen an.
Boaz und Yariv erweiterten die Plattform für eine ganze Palette an Sprachen. Aber das originale eTeacher für Hebräisch wurde mit den besten Lehrern des Spracheninstituts der Hebräischen Universität - heute das Rothberg-Institut - entwickelt und von ihrem Großvater, Aharon Rosen, gegründet. Es wurde ein ausgezeichneter, auf die Vermittlung der Sprache via Internet-Videokonferenz zugeschnittener Lehrplan geschaffen und die Internetpräsenz wurde die erste und erfolgreichste ihrer Art. Für Boaz und Yariv stellt dies die Fortführung des Traumes ihres Großvaters dar. eTeacher für Hebräisch ist die Fortsetzung seiner vielfach verkauften Serie "Tausend hebräische Worte" im 21. Jahrhundert und das nächste Glied in der Kette zur Bewahrung des israelischen Erbes durch die Sprache - und das ungeachtet der räumlichen Entfernung.

